Die Regenbogenbrücke

Bin ich einst gebrechlich und schwach,

quälende Pein hält mich ständig wach,

was du dann tun musst - tu es allein,

die letzte Schlacht wird verloren sein. 


Daß du sehr traurig verstehe ich wohl,

deine Hand vor Kummer aber nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -

muß deine Freundschaft das Schwerste bestehen.


Wir leben zusammen in Jahren voller Glück.


Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück!


Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.

Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.


Begleite mich dahin wo ich gehen muß.

Nur bitte bleibe bei mir bis zum Schluß


Und halte mich fest, und red mir gut zu,

bis meine Augen kommen zur Ruh!
Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst du es wissen,

es war deine Liebe die du mir erwiesen.


Vertrauliches Schnauben, ein letztes Mal -

du hast mich befreit von meinen Schmerzen und Qual.


Und gräme dich nicht, wenn du es einst bist,

der Herr dieser schweren Entscheidung ist.


Wir waren beide so innig vereint -

es darf nicht sein das dein Herz um mich weint.

Nehmt Euch eins, ich habe auch einige gebraucht....

 

Im Himmel gibt es einen Ort, der die
Regenbogenbrücke
genannt wird.
Wenn ein geliebtes Tier für immer eingeschlafen ist,
geht es an diesen wunderbaren Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.


Nur eines vermissen sie dort...
die Menschen mit denen sie das Erdenleben
verbracht und die sie so geliebt haben.
So tollen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen
werden ganz groß.
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das
grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.


Es hat Dich gesehen.

Und wenn Du und Dein geliebtes Tier sich treffen,
nimmst Du es in Deine Arme und hälst es fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines Lieblings,
der so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus Deinem Herzen.
Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des
Regenbogens,
und werdet nie wieder getrennt sein.

(Unbekannter Autor)
 

IIn In meinen Armen halte ich Dich mein guter Freund

Nun liegst Du schwer in meinen Armen,
es tut mir so leid höre ich mich sagen.
Meine Tränen landen auf Dir
und ich bitte Dich, verzeihe mir.

Viele Wege gingen wir gemeinsam, viele Stunden voller Glück.
Deinen nächsten Weg, musst Du alleine gehen, ich bleib allein zurück.
Und immer wieder hoffe ich, ich erwache aus diesem Traum,
das mich Dein Augen wieder voller Leben anschauen.

Aber es ist endgültig, nie wieder wirst Du mir beiseite stehen,
nie wieder an meiner Seite gehen.
Alles wird sich ändern und nie wieder wird es sein wie vorher,
Du hinterläßt ein riesen Loch, ich liebte Dich so sehr.

Verzeih mir meine Fehler, verzeih mir meine Ungeduld,
verzeih, daß ich Dir nicht helfen konnte und verzeih mir meine Schuld.
Entschuldige mein Freund, das ich Dich sterben ließ.
Für den Dolch, der Dich mitten ins Herze stieß.

Du hast mir vertraut bis zum bitteren Ende,
nun liegst Du in meinen Schoß und mir zittern die Hände.
Werden wir uns jemals wieder sehen,
dann hoffe ich Du (hast mir vergeben und) wirst wieder mir mir gehen

JOS200
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AAlter Wolf,
ich danke dir
für das, was du mir gabst.
Als wir uns fanden
Warst du nur
Ein Schatten deiner Selbst.
Nach Jahren, Tagen
Einsamkeit
Kamst du zu mir,
schwach und krank.
Du warst anders
Als gedacht;
Stur und launisch,
dein eigener Herr,
doch dein Alter
gab dir die Weisheit.
Nur wenige Tage,
nur einige Wochen,
nicht einmal drei Monate
lebtest du noch.
Doch mit einem Lächeln
Im Gesicht
Starbst du,
als man nach dir rief.
Alter Wolf,
ich danke dir.
 

Wenn alle Dich meiden und hassen,
ob mit oder ohne Grund,
wird einer Dich niemals verlassen,
und das ist Dein treuer Hund.
Und würdest Du ihn sogar schlagen,
ganz herzlos und ohne Verstand,
er wird es geduldig ertragen
und leckt Dir dafür noch die Hand.
Nur Liebe und selbstlose Treue
hat er für Dich immer parat!
Er beweist es Dir täglich aufs neue,
wie unsagbar gern er Dich hat.
Nennst Du einen Hund Dein eigen,
wirst Du nie verlassen sein,
und solltest Du vor Einsamkeit schweigen,
denn Du bist doch niemals allein.
Wird einst der Tod Dir erscheinen,
und schlägt Dir die letzte Stund`,
wird einer bestimmt um Dich weinen,
und das ist Dein treuer Hund.
Drum schäm Dich nicht Deiner Tränen,
wenn einmal Dein Hund von Dir geht!
Denn er ist, das will ich erwähnen,
ein Wesen, das stehts zu Dir steht.

SSo jung warst du, als ich dir dein Leben nahm.
Du warst immer so glücklich, so ein Kämpfer.
Und doch erfuhrst du so viel Leid.

Heute früh lag dein Kopf in meiner Hand, und du schliefst sanft ein.
Dein Auge ging ein letztes Mal auf, deine kleine Nase bewegte sich ein letztes Mal auf und ab.
Und du spürtest ein letztes Mal wie ich sanft dein weiches Fell streichelte.
Ganz sanft starbst du.
Ich musste mich so zusammenreißen nicht zu weinen, um tapfer zu sein, für dich.
Du sahst so friedlich aus.
Als wärt du ganz weit weg,
An einem Ort wo du keine Schmerzen mehr hast, sondern Frieden.
Mir fiel gar nicht auf als du schon tot warst.
Sanft eingeschlafen in meiner Hand
.

 Kleines Seelchen in der Nacht,
hDu hast mir so viel Glück gebracht,
mußtest gehen, bist nun fort,
weit an einem schönen Ort.
Regenbogen, Wasserfall,
grüne Wiesen überall,
spielen, toben, frohes Treiben
hier willst Du ganz sicher bleiben.
Kleines Seelchen warte dort,
wart auf mich an diesem Ort,
eines Tages, Du wirst sehen,
werden wir uns wieder sehen.
Wenn wir uns dann wieder sehen,
werden wir gemeinsam gehen,
in die Ewigkeit, ins Morgen,
hier gibt es nie wieder Sorgen.
Mensch, sei gut zu Deinem Tier,
denn gemeinsam wollen wir,
doch die Ewigkeit verbringen.
Kleines Seelchen in der Nacht,
hast mir oftmals Freude gemacht,
Dank, sag ich an dieser Stelle,
geh nun über diese Schwelle.
Geh nach Haus zu all den Lieben,
sie sie warten auf dich drüben,
mach Dir keine Sorg` um mich,
Seelchen, ich vergeß` Dich nicht
!

Leih mir ein Tier

"Ich will dir ein Tier für eine Weile leihen", hat Gott gesagt.

"Damit du es lieben kannst, solange es lebt und trauern, wenn es tot ist.
Ich kann dir nicht versprechen, daß es bleiben wird, weil alles von der Erde zurückkehren muß.
Wirst du darauf aufpassen für mich, bis ich es zurückrufe?
Es wird dich bezaubern, um dich zu erfreuen ,und sollte sein Bleiben nur
kurz sein, du hast immer die Erinnerungen, um dich zu trösten.
Willst du ihm alle deine Liebe geben und nicht denken, daß deine Arbeit
umsonst war? Und mich auch nicht hassen, wenn ich das Tier zu mir Heim hole?"

Mein Herz antwortete:
"Mein Gott, dies soll geschehen. Für all die Freuden, die dieses Tier bringt, werde ich das Risiko der Trauer eingehen.

Wir werden es mit Zärtlichkeit beschützen und es lieben, solange wir dürfen.
Und für das Glück, das wir erfahren durften, werden wir für immer dankbar sein.
Aber solltest du es früher zurückrufen, viel früher, als geplant, werden
wir die tiefe Trauer meistern und versuchen, zu verstehen.

Wenn unser geliebtes Tier diese Welt voll von Spannung und Zwietracht verläßt, schicke uns doch bitte eine andere bedürftige Seele, um sie ihr Leben lang zu lieben ....”